Ist das Tagesbudget eine feste tägliche Obergrenze?
Laut Google können die Ausgaben an einem Tag bis zum Doppelten des durchschnittlichen Tagesbudgets reichen. Bei unverändertem Budget gilt eine monatliche Abrechnungsgrenze auf Basis des Tagesdurchschnitts mal 30,4. Ein teurer Vormittag ist deshalb nicht automatisch eine zu hohe Abrechnung. Wirtschaftlich kann die Verteilung trotzdem ungünstig sein.
Welche Suchen und Zeiten haben das Geld verbraucht?
Teilen Sie Kosten nach Stunde, Gerät, Netzwerk, Ort und Kampagne auf. Lesen Sie tatsächliche Suchbegriffe und zugeordnete Keywords. Unterscheiden Sie teure, aber passende Nachfrage von Suchen, für die Sie gar nicht erscheinen wollten. Nur aus einem schnell verbrauchten Budget lässt sich diese Ursache nicht erkennen.
Welche Nachfrage muss das Budget zuerst schützen?
Priorisieren Sie Leistungen, Gebiete und Zeiten mit nachvollziehbarem wirtschaftlichem Wert. Prüfen Sie Ausschlüsse, Keyword-Optionen und Standortvorgaben. Eine besonders wichtige Leistung kann ein getrenntes Budget brauchen. Ein Zeitplan sollte zur Erreichbarkeit passen; beachten Sie, dass Interessenten außerhalb besetzter Stunden noch Formulare senden oder Nachrichten hinterlassen können.
Soll ich senken, umverteilen oder erhöhen?
Ein niedrigeres Tagesbudget begrenzt Ausgaben, beseitigt aber nicht automatisch Verschwendung. Der Hinweis „Durch das Budget eingeschränkt“ beweist umgekehrt keinen rentablen Mehrbedarf. Vergleichen Sie durch Budget und durch Rang verlorene Einblendungen mit geeigneten Anfragen und Kapazität. Erhöhen Sie erst, wenn die zusätzliche Gelegenheit wirtschaftlich glaubwürdig ist.
Quellen und fachliche Einordnung 1
Planungsbeispiele sind keine Ergebnisprognose. Entscheidend sind Ihr Angebot, Ihre tatsächlichen Zahlen und die Nachfrage.
